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Daheim in seiner Hütte angekommen, wartet das Abendessen auf ihn
und während er am Feuer saß und die Suppe noch heiß in der Schüssel
dampfte, ging sein Blick in die Flammen und hindurch, zurück in
die vergangenen Jahre.
„Vieles
ist geschehen und die Kämpfe mit den Kräften der dunklen Macht
werden häufiger. Immer wieder kamen Scharen von Ihnen in den
Sporkenwald, doch bisher wohl ohne Ziel. Vor sich her trieben sie
immer mehr Verfolgte, die Schutz in den Wäldern suchten. Und
einige von ihnen fanden ihren Weg zu uns. Doch verloren wir auch
einige in den Wirren der Zeit.“ murmelte er in seinen grau werdenden Bart.
Erst ein paar Tage ist es her, da kam Dankward zurück von dem großen
Tal an der Mündung der Nahe. Der Weg war lang und er mußte den
schützenden Sporkenwald verlassen. Der ihn vor dem Zugriff der Häscher
beschützt. In der großen Stadt an den Ufern des großes Flusses,
der auch Grenzfluß war setzte er heimlich über. Diese Stadt war
von den Herrschern zu einer großen Festung ausgebaut und es
wimmelte hier nur so vor feindlichen Kriegern, die mit all den
anderen Grenzbefestigungen einen engen Gürtel der Überwachung am
Grenzfluß bildeten. Am unauffälligsten reist man auf der linken
Seite des Flusses, denn hier ist der große Händlerweg, der
direkt am Flußufer entlang führt und die großen Städte
verbindet. Auf diesem Weg war Dankward unterwegs. Überall sah er
auf den Bergkämmen die großen steinernen Bauten, von denen wohl
einige gebaut wurden um Leute wie ihn zu fassen, die dann in den
dunklen Kerkern verschwanden. Unauffällig verhielt er sich, wenn
es auch so aussah als würde er niemanden in die Augen schauen, so
sah er doch was er sehen wollte. Aufmerksam beobachtet er die
Heerscharen, die sich hier und dort sammelten. „Wolfszeit kommt, sie sammeln sich um in unser Land einzufallen, sie
zerstören die Dörfer, schänden die Frauen, morden die Kinder
und hauen wieder ab.“
dachte Dankward. Ohne weitere Mühe gelang er zu der
fruchtbaren großen Aue, an dessen Hang die Hütte von Harm Wulff
steht. Sie liegt in der Nähe des alten steinernen Turms, den
schon die Vorderen erbaut hatten. Dort lebt er mit seinem Weibe
und mit seiner Tochter Ida und seinem Sohn XXX. Besonders die
Kinder freuten sich über den Besuch ihres Onkels. Und es wurde
reichlich gelacht bei Brot und Met. Die Stunde rückte vor und die
Familie lag bereits in ihren Betten, da
ward die Zeit für Rat gekommen. Sie steckten die Köpfe
zusammen und berieten was zu tun sei. Wenn es auch eigentlich
unerheblich scheint, so ging es darum ob die Getreuen weiter unter
dem alter Banner marschieren sollte. Oder ob nicht gar ein Neues nötig
wäre, denn es gab nun immer unterschiedlichere Gründe, sich zu
einer Gemeinschaft zusammen zu finden. Dieser Gedanke war zuerst
nur ein Nebelfetzen, der dann immer dichter wurde und sich erst
durch das Einverständnis aller Freien der Gemeinschaft, Form
annahm. Auch wurde sein Vorschlag: RABENSCHAR von allen für gut
befunden. Im Thing würde man nun die Gedanken zur Tat werden
lassen.
Noch immer dampfte die Suppe aber seine Gedanken kreisten nun um
die Wintersonnenwende. Denn es galt zu bereden was er auf seiner
Wanderung sah und was die Zunahme der vereinzelten Angriffe
bedeuten würde. Aber auch ob sie einen weiteren Freien aus ihrer
Gemeinschaft stoßen müßten. Zuwenig nahm er teil an den
Geschehnissen, die alle betraf und zuwenig zeigte er Willen ein
Teil der Gemeinschaft zu sein. So forderte Dankward bereits im
Thing der Sommersonnenwende den Ausschluß. Wenn es ihm gewiß
auch nicht leicht fiel, wie vielleicht so mancher denken möge,
aber für ihn war der Schutz der Gemeinschaft wichtiger. Und so
setzte er seine Prioritäten. Das Leben in den Wäldern war auch
so schwer genug, da zählte jede Frau und jeder Mann. Aragorn und
Dankward würden sich noch diese Tage treffen und weiter beraten
was geschehen solle.
Die WSW rückte
unaufhaltsam näher und es gilt auch das Fest vorzubereiten zu dem
dann alle wieder in die kleine versteckte Hütte kommen würden.
Manadis, Aragorn und Dankward hatten viel zu tun.
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